ARCHE – Bauliche Kulturgüter in der beruflichen Bildung

Constructional culture assets in the vocational education and training

Bewahrung europäischer Baugeschichte durch Einrichtung von Bauarchiven und Weitergabe des Wissens über Denkmalpflege und Restauration in Workshops für entsprechende Berufsgruppen.

Die Bedeutung der Kenntnis historischer Bauverfahren, -materialien und -technologien für den Erhalt beziehungsweise die authentische Instandsetzung von Kulturdenkmälern ist in den letzten Jahren wieder mehr in den Fokus gerückt. Sichtbarer Ausdruck hierfür ist das sächsische Bau Archiv, dessen Konzept in Zusammenarbeit von Handwerkskammer Leipzig, der Sächsischen Landeszentrale für Denkmalpflege und dem Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e. V. – Rittergut Trebsen – entwickelt wurde. Das Projektziel besteht darin auch in den Partnerländern solche Kompetenzzentren für Denkmalpflegewissen und -weiterbildung einzurichten, in denen sowohl Wissen gesammelt und ausgestellt als auch in Form von Restaurationsworkshops weitergegeben werden soll. Diese sollen einen Beitrag zum Erhalt europäischen Kulturerbes, beruflicher Aus- und Weiterbildung sowie Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen leisten.

 

Daten und Fakten

Projektträger Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e. V. – Rittergut Trebsen –
Koordinator Wisamar Bildungsgesellschaft mbH, Eszter Csépe
Projektpartner
  • ASSOCIAZIONE LEPIDO ROCCO (Italien)
  • Säästva Renoveerimise Infokeskuse Paide Ühendus (Estland)
  • „Send“ Associazione di promozione sociale (Italien)
  • İstanbul İl Milli Egitim Mudurlugu (Türkei)
Projektnummer LLP-LdV-TOI-2010-DE-147 327
Gefördert in der Maßnahme Programme des Lebenslangen Lernens, Leonardo da Vinci Innovationstransfer durch die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung

 

Zusammenfassung

In den letzten Jahren wurden historische Baustoffe oft aus finanziellen Gründen abgeschafft, bis die Menschen sich ihren historischen und kulturellen Wert bewusst machten, da sie die traditionellen handwerklichen Arbeiten der vergangenen Epoche dokumentieren und zum Schutz der Ressourcen dienen. In den 1970er-Jahren wurde klar, dass bei der Restaurierung historischer Gebäude grobe Fehler gemacht wurden. Handwerker benutzten falsche Materialien oder falsch Techniken. Dies führte zu Konflikten mit den Zielen der Denkmalpflege. Teilweise wurde mehr zerstört als bewahrt. Es gab nicht genügend qualifizierte Handwerker, die die alten Techniken beherrschten und mit alten Materialien umzugehen wussten. Das Projektziel ist es, einen Ausstellungsort in jedem teilnehmenden Land zu etablieren, das als „Kompetenzzentrum für Denkmalpflegewissen und -weiterbildung“ dienen soll. Die Ziele sind:

  • der Aufbau eines Studiendepots (eine Referenzausstellung) ausgestattet mit einer Sammlung historischer Baustoffe, Bauteile, Komponenten und Handwerkszeuge zum Schutz mobiler Kulturgüter;
  • das Zusammentragen von Informationen über historische Bauverfahren und -technologien;
  • die Etablierung eines Netzwerkes von Handwerkern, die historische und traditionelle Bauverfahren beherrschen; als Grundlage für die Weitergabe des erworbenen Wissens an andere interessierte Personen,
  • die Schaffung einer Basis für die Untersuchung historischen Bauingenieurwesens (Aufbau einer Fachbibliothek, Angebot von Räumlichkeiten für Fachtagungen, etc.);
  • die Präsentation von Forschungsaktivitäten über das historische Bauingenieurwesen und somit die Steigerung des Bekanntheitsgrades in einer breiten Öffentlichkeit.

Weiterhin sollen als integraler Bestandteil des Projekts Restaurierungsworkshops für Auszubildende entwickelt werden, die Kurse über traditionelle Handwerkstechniken und die Verwendung historischer Baustoffe anbieten. Die Projektpartner setzen sich zusammen aus Berufsbildenden Schulen und Zentren, Vereinen und Non-Profit-Organisationen, die in der Denkmalpflege aktiv sind, lokalen Behörden mit einem breiten Netzwerk von Denkmalpflegezentren und privaten Unternehmen, die als Multiplikator in ihrer Region fungieren. Alle Partner haben langjährige Erfahrung in der Restaurierung und sind aktive Vertreter ihres Interessenfeldes. Wichtigste Ergebnisse des Projekts sind: Studiendepot eingerichtet mit einer Sammlung historischer Baustoffe, Bauteile, Komponenten und Handwerkszeuge, Workshops zur Restaurierung mit traditionellen Techniken und historischen Materialien und eine vergleichende Studie über nationale traditionelle Techniken. Es wird erwartet, dass das Projekt:

  • Einfluss auf die berufliche (Aus-)Bildung hat, da es umfangreiches Wissen über die Geschichte der Architektur und über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Restauration zusätzlich zu traditionellen Arbeitsweisen bereit stellt;
  • die kulturelle Bereicherung und den Austausch über historische Bauverfahren und -technologien im europäischen Kontext fördert;
  • das öffentliche Interesse schärft für einen neuen und innovativen Umgang mit alten wertvollen Materialien.

 

Die Partner

FHD

FHD übernimmt die Rolle des Antragstellers und wird die Arbeit der Partner während der Projektlaufzeit überblicken. Außerdem ist FHD verantwortlich für die Umsetzung des Bau Archiv Sachsen (ConstructionArchivSaxony)-Konzepts sowie für die Organisation des letzten Treffens in Deutschland. FHD wird die „Thematische Ausstellung“ in Deutschland mit allen an dem Projekt beteiligten Partnern organisieren, die Ausstellung ist Teil der europäischen Fachmesse für Konservierung, Restaurierung und Sanierung von historischen Denkmälern "Denkmal" und bietet eine Chance für den weiteren europäischen Austausch von Projektpartnern sowie für die Verbreitung der Projektergebnisse. Die Rolle der FHD ist es die Projektpartner bei allen technischen Fragen zu den Zielen des Projekts zu unterstützen. FHD wird den Management Koordinator bei allen anstehenden Berichten unterstützen und zur Entwicklung des Workshops und der Schulungsunterlagen beitragen sowie die Durchführung der Workshops überwachen.

 

Wisamar

Wisamar übernimmt die Rolle des Management-Koordinators und unterstützt den Antragsteller bei der Durchführung des Projekts. Wisamar übernimmt die Verantwortung für die Projektverwaltung, bereitet die Fortschritts-, Zwischen- und Abschlussberichte vor; entwickelt einen Qualitätsplan für die Laufzeit des Projektes, trägt bei zur Entwicklung des Finanzplans im Rahmen des Projektes, wird die Rolle des Gutachters und Multiplikatoren übernehmen. Außerdem stellt Wisamar die effektive Kommunikation zwischen den Partnern sicher und bietet Unterstützung bei allen Fragen und Problemen, um den Erfolg des Projekts zu gewährleisten. Wisamar übernimmt die Leitung der Arbeitspakete 1 und 7 und wird an allen Sitzungen teilnehmen und die Partner mit seinem Know-how und Fachwissen unterstützen.

 

Lepido Rocco

Die genossenschaftliche Ausbildungsinstitution „Lepido Rocco“ verwaltet seit 1905 die beruflichen Ausbildungszentren in Motta di Livenza, in Caorle und Pramaggiore. Die Berufsausbildungszentren entwickeln Kurse und Aktivitäten in den folgenden Bereichen: Informatik, Maschinenbau, Elektrik und Elektronik, Handel, Touristik-Hotel, Wohnungsbau und Sanierung, Qualität und Sicherheit und Umwelt. Die Körperschaft unterhält derzeit Beziehungen mit der Gewerkschaft und bedeutenden Vertretern der Handwerks-, Industrie- und Handelsunternehmen der Region Ostvenetien, realisiert somit eine positive und synergetische Verbindung zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren und der lokalen Verwaltung. Der Verein ist Mitglied des Verbandes der italienischen Zentren für Bildung und Umschulung der Region Venetien, der Scuola Centrale Formazione (Roma) und der Europäischen Vereinigung für Entwicklung und Zusammenarbeit, CO.NECT. (Bruxelles).

 

Lepido Rocco wird das Arbeitspaket 5 leiten, das heißt in Zusammenarbeit mit allen Partnern wird LR verantwortlich für die Entwicklung, Durchführung und Auswertung des Workshops in seiner Region sein. Darüber hinaus wird LP das SBA-Konzept in der Region Venetien umsetzen. LR wird zu den vierteljährlichen, Zwischen- und Abschlussberichten beitragen, über die Umsetzung des SBA-Konzepts und die Workshops berichten, Bilder von Ausstellungen liefern, die auf der Website (Online-Katalog) veröffentlicht werden sowie Informationen über das Projekt und die Projektergebnisse veröffentlichen. LP wird das dritte Treffen in Motta di Livenza, Italien organisieren und an allen Sitzungen teilnehmen und alle Partner mit seinem Know-how und Fachwissen unterstützen.

 

Paide Srik

Der Zweck des Zentrums ist es, zur Erhaltung von Gebäuden, die wegen ihrer Architektur, Geschichte und Lage wertvoll sind in geeigneter Weise beizutragen. Das Zentrum sammelt und verbreitet Informationen und organisiert Schulungen. Im Jahr 2007 haben wir ein Projekt zur Wiederverwendung von altem Material initiiert. Es beabsichtigt Informationen über alte und gebrauchte Materialien zur Verfügung zu stellen, um wieder Verwendung dafür zu finden und dadurch unsere Umwelt zu bereichern. Die Ziele der Srik sind:

  • Bereitstellung von Informationen über nachhaltige Sanierung
  • Organisation von Schulungen, Workshops, Vorträgen, etc.
  • Beratung von Hausbesitzern und Fachleute
  • Veröffentlichung gedruckter Materialien.
  • Initiierung von Projekten zu alten Gebäuden und Gebäudeensembles, sowie die Teilnahme an Kooperationsprojekten. Ermutigung von Hausbesitzern zur Wiederherstellung und Wiederverwendung alter Baumaterialien und zum Finden innovativer Lösungen für die Umnutzung alter Baumaterialien.

Paide Srik wird das Arbeitspaket 6 leiten und das SBA-Konzept umsetzen. In der Zusammenarbeit mit allen Partnern wird Paid Srik zur Entwicklung, Durchführung und Auswertung der Workshops beitragen. Paide Srik wird zu den vierteljährlichen, Zwischen- und Abschlussberichten beitragen, über die Umsetzung des SBA-Konzepts und über Workshops berichten, Bilder von Ausstellungen liefern, die auf der Website (Online-Katalog) veröffentlicht werden sowie Informationen über das Projekt und die Projektergebnisse veröffentlichen. Paide Srik wird das zweite Treffen in Paide, Estland organisieren und an allen Sitzungen teilnehmen und alle Partner mit seinem Know-how und Fachwissen unterstützen.

 

SEND

Der Verein SEND ist eine Non-Profit-Organisation, die auf nationaler und europäischer Ebene Beratung bietet für die Planung von Projekten in den Bereichen Soziales, Bildung, Ausbildung, berufliche Bildung, Berufsberatung. Der Verein setzt sich aus einem Team von Fachkräften mit spezifischen Kompetenzen auf soziologischem, psychologischem, betriebswirtschaftlichem Gebiet zusammen und arbeitet bei Projekten mit einem Netzwerk von Experten aus den Bereichen Forschung, soziale Intervention und kulturelle Förderung zusammen. Darüber hinaus arbeitet SEND innerhalb von transnationalen Partnerschaften an Projekten europäischer Mobilität (Incoming und Outgoing) innerhalb des Life Long Learning Rahmenwerks. Als Gastgeber sorgt SEND für Logistik, Arbeitsvermittlung, Beratung und Weiterbildung, um die Empfänger und Gastgeber-Firmen Unternehmen, die an den Mobilitätsprojekten beteiligt sind zu unterstützen.

 

SEND wird Leiter des Arbeitspakets 2 und auf dessen geplanten Fortschritt achten. SEND führt das SBA- Konzept ein und wird in Zusammenarbeit mit allen Partnern zur Entwicklung, Durchführung und Auswertung der Workshops beitragen. Darüber hinaus wird SEND zu den vierteljährlichen, Zwischen- und Abschlussberichten beitragen, über die Umsetzung des SBA- Konzept und Workshops berichten, Bilder von Ausstellungen liefern, die auf der Website (Online-Katalog) veröffentlicht werden sowie Informationen über das Projekt und die Projektergebnisse veröffentlichen. SEND wird das erste Treffen in Palermo, Italien organisieren und an allen Sitzungen teilnehmen und alle Partner mit seinem Know-how und Fachwissen unterstützen.

 

Istanbul MEM

Istanbul Provinzdirektion für Nationale Bildung (Örtliche Dienststelle für Nationale Bildung) ist eine regionale Regierungsorganisation die dem Bildungsministerium unterstellt ist. Sie ist verantwortlich für alle pädagogischen Aktivitäten, die Verwaltung aller Formen der Bildung: der formalen Bildung (Vorschule, Primarstufe, Sekundarstufe II, Technische / Berufsschulen, nicht-formale Bildung), Erwachsenenbildung, Lehrlingsausbildung, Aus- und Weiterbildung in Istanbul. Die Abteilung für EU-Bildungs- und Jugendprogramme ist verantwortlich für die Aktivitäten im Zusammenhang mit EU-Projekten. Die Abteilung für Investitionen und Anlagen verwaltet eine Reihe von Denkmälern. Der Istanbul Provinzdirektion für Nationale Bildung unterstehen alte Gebäude wie Schulen, Lehrerhäuser … etc., die historische Denkmäler sind. Es gibt Bestandslisten aller historischen Denkmale, die der Istanbul Provinzdirektion für Nationale Bildung unterstehen.

 

Istanbul MEM leitet das Arbeitspaket 4. Istanbul MEM führt das SBA-Konzept ein und trägt in Kooperation mit allen Partnern zur Entwicklung, Durchführung und Auswertung der Workshops in seinem Land bei. Darüber hinaus wird Istanbul MEM zu den vierteljährlichen, Zwischen- und Abschlussberichten beitragen, über die Umsetzung des SBA-Konzept und Workshops berichten, Bilder von Ausstellungen liefern, die auf der Website (Online-Katalog) veröffentlicht werden sowie Informationen über das Projekt und die Projektergebnisse veröffentlichen. Istanbul MEM wird das vierte Treffen in Istanbul, Türkei organisieren. Istanbul MEM wird an allen Sitzungen teilnehmen und alle Partner mit seinem Know-how und Fachwissen unterstützen. Istanbul MEM wird von der Istanbul Sanayi ve Teknik odasi Vakfi Endüstri meslek Lisesi Berufsschule bezüglich der Entwicklung und pädagogischen Anforderungen für den Workshop unterstützt werden.

 

Ziele und Grundsätze

Das Projekt verfolgt drei Grundsätze:

  1. Kulturerbe,
  2. Berufliche Aus- und Weiterbildung;
  3. Nachhaltigkeit.

Die Ziele des Grundsatzes 1 (Kulturerbe) sind die Einrichtung von Bauarchiven (Ausstellungsort) ausgestattet mit historischen Baustoffen, Bauteilen, Komponenten und Werkzeugen, die von den Projektpartnern gesammelt werden. Durch den Aufbau des Ausstellungsortes soll ein dauerhafter und sicherer Ort für den Schutz mobiler Kulturgüter entstehen. Aus europäischer Sicht soll eine gemeinsame Datenbank geschaffen werden, um eine historische Beweisführung für die Entwicklung des Handwerks zu ermöglichen. Zweitens wird der Ausstellungsort für Aus- und Weiterbildung in Restaurierung und Denkmalpflege genutzt, es wird mit den ausgestellten Arbeitsmaterialien gearbeitet. Ein Workshop-Raum wird zusätzlich zur Ausstellung im selben Gebäude bereitgestellt, darin sollen Workshops zur Restaurierung und Konservierung historischer Materialien ebenso wie Seminare über traditionelles Bauhandwerk, Verfahren und Techniken angeboten werden.

 

Der Inhalt wird nach den Bedürfnissen des jeweiligen Landes entwickelt werden wobei die europäische Vielfalt der beruflichen Bildung und Ausbildung in der Denkmalpflege und Restaurierung berücksichtigt werden soll. (Grundsatz 2, Berufsbildung). Schließlich sollen die Komponenten des Ausstellungsortes eine Basis für Forschung, Weiterentwicklung und Vergleich von innovativen Techniken im Bereich der Entstandhaltung alter Gebäudesubstanz auf europäischer Ebene bilden. Weitere Ziele der Sammlung historischer Baustoffe sind die Wiederverwendung alter Materialien sowie die Suche nach einem innovativen Umgang mit alten wertvollen Materialien (Grundsatz 3, Nachhaltigkeit), die Verfügbarkeit von historischen Materialien, die für die Wiederherstellung erforderlich sind, zu gewährleisten, das Finden angemessener historischer Materialien in dem Bemühen um historische Genauigkeit bei der Restauration und um viele der Unsicherheiten, die mit der Verwendung von Ersatz-Materialien einhergehen zu vermeiden. Diese drei Grundsätze entsprechen den europäischen Richtlinien gemäß Abschnitt C.2.3. „Die Entwicklung der Qualität und Attraktivität beruflicher Aus- und Weiterbildungssysteme und -praktiken zu fördern“ im Bereich der Restaurierung und Denkmalpflege.

 

Transfertyp

Es soll zwei Arten von Transfers innerhalb des ARCHE- Projektes geben. Eine besteht darin, das SBA- Konzept für die Einrichtung eines Studiendepots, das auch als Nachweis (Ausstellungsräume) für mobile Kulturgüter dient, zu übertragen. Das SBA -Konzept wurde in Zusammenarbeit von Handwerkskammer Leipzig, der Sächsischen Landeszentrale für Denkmalpflege und der FHD entwickelt. Angesichts der Art des Projekts, das auf innovative Entwicklung und Förderung von Berufen in der Erhaltung, Restaurierung und Sanierung von historischen Denkmälern (Restaurator/Zimmermann, Restaurator/Stuckateur, zertifizierter Handwerker in der Denkmalpflege mit Spezialisierung Maler und Lackierer, zertifizierter Handwerker in der Denkmalpflege mit Spezialisierung Maurer usw.) ausgerichtet ist, wird das ARCHE-Projekt das Grundgerüst der Workshops an alle Bildungsanbieter und Akteure in der Erhaltung und Restaurierung von Denkmälern in anderen europäischen Ländern transferieren. Das Trainingszentrum der FHD ist zertifiziert nach der „QES plus“ (Anerkennung und Zulassungsverordnung Weiterbildung / Anerkennung und Akkreditierung Regelung für die Weiterbildung) und AZWV (Qualitätsentwicklung von Weiterbildungseinrichtungen / Qualitätsentwicklung der Einrichtungen der Weiterbildung). Alle Kurse wurden für und mit Hilfe der Lernenden/Berufsschullehrer entwickelt und durch die Handwerkskammer akkreditiert. Das Grundgerüst der Workshops und Schulungen wird nach Italien (Nord und Süd), nach Estland und in die Türkei exportiert. Auf Basis der Ergebnisse der Forschung und Analyse in jedem Partnerland wird der Inhalt des Workshops an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst, berücksichtigt aber auch andere spezifisch nationale Konservierungs- und Restaurierungstechniken aus anderen Ländern, um Fertigkeiten auch in andere Länder übertragen werden.der beruflichen Aus- und Weiterbildung einen Mehrwert zu geben.